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Strategien zu den Over/Under Wetten

Das Setzen auf mehr oder weniger als 2,5 Tore ist auf den ersten Blick ziemlich leicht, übersichtlich und ziemlich sicher von Erfolg gekrönt. Fallen alles in allem nur zwei Tore, ist die Wette „unter“, bei jeglichen anderen Resultaten – gleich, wer sie gemacht hat – hat der gesiegt, der „über“ gewettet hat. Sehen wir die Angelegenheit objektiv: Rein mathematisch gesehen, gehen etwa 50 % aller Spiele weltweit über oder unter aus. Die Chancenverteilung ist alles in allem also ausgeglichen. In den verschiedenen Ligen beziehungsweise Ländern sieht die Angelegenheit aber anders aus. Frankreich und vor allem Italien gelten als „Under“-lastig. Die deutsche Bundesliga jedoch als „over“-lastig. Zeigen tut sich dies in den Quotierungen. Diese über- oder Unterlastigkeit der Ligen, sogar einzelner Spiele, ist in den Quoten schon eingerechnet. So gesehen kann man auch in diesem Bereich auf Dauer nur Profit machen.

Spielauswahl

Vorab, es ist meistens einfacher „über“ als „unter“ zu setzen. Meistens bringt es mehr Spaß auf Tore zu hoffen, als zu hoffen, dass wenige geschossen werden. Wäre man Italiener, wäre die Angelegenheit wahrscheinlich anders. Das sind die Menschen. Doch die folgende Strategie lässt sich für die „unter“-Liebhaber ganz simpel umgekehrt verwenden.

Erst betrachtet man ausschließlich Partien aus dem Liga-Betrieb, deren Über-Quoten bei mindestens 1.8 sind. Jegliche Quotierungen sind nicht lohnenswert. Wenn die Quotierung bei über 2.2 ist, sollte man sich fragen, wieso das so ist. Häufig findet man die Antwort nicht, weil sie nichts mit Statistiken, Mathematik oder Logik zu tun hat. So kann zum Beispiel die Verletzung eines wichtigen Spielers die Ursache sein. Außerdem sollte man sich Partien aussuchen, bei welchen die zu Hause spielende Mannschaft favorisiert ist. Wenn die Gäste sehr gut spielen, ergibt sich oft ein 1:1-Remis. Das 1:1 ist die große Befürchtung von Wettteilnehmern, die auf über 2,5 Tore setzen. Das liegt daran, dass die Teams sich zu schnell mit diesem Ergebnis zufrieden geben und kein Gegentor riskieren möchten, weil der Ehrgeiz eines zweiten eigenen Treffers zu groß ist. Ist die Mannschaft, welche im eigenen Stadion spielt, der Favorit, kommt es häufiger zum Siegtreffer, weil die Motivation größer ist und die Gefahr eines erfolgreichen Konters ausgeblendet wird.

Kombinierte Über und Unter Wetten

Zuerst sucht man sich eine Fußballpartie aus, bei denen die Quotierungen für 1 und 2 ungefähr gleich hoch sind. Danach schaut man sich die vorangegangenen Spiele der Teams an und vergleicht gleichzeitig selbstverständlich auch jene Spiele, welche die Mannschaften gegeneinander bereits bestritten haben. Remis sind für dieses System vorerst egal. Nun schaut man, wie die Quoten für die über/unter 1,5/2,5 liegen. Abhängig davon, welche der Quoten höher ist, fällt die Entscheidung für eine über oder unter Wette. Dabei sollte die Quotierung über 2.05 liegen.

Dann werden zum Beispiel 10 Euro auf 1 und 10 Euro auf 2 gesetzt, vorausgesetzt, die Quote für 1 und 2 liegt bei über 2.0. Dadurch ist bei einer Mannschaft ein Gewinn sicher, welcher entsprechend der Einsatzhöhe schwankt. Auf die über/unter-Wette werden 20 Euro gesetzt – für den Fall, dass die Partie mit einem Remis endet. Diese Wette wird allerdings erst wenige Augenblicke vor der Halbzeitpause platziert, weil die Quote sonst nicht hinkommt.

Also:

 10 Euro auf Mannschaft 1
 10 Euro auf Mannschaft 2
 20 Euro auf über/unter, je nach Quote

So ist Profit im Prinzip sicher, welcher bei jeder Partie bei etwa 20 Euro liegt. Die Gewinnspanne ist nun relativ einfach zu berechnen:

Bei Heimsieg = 8,50 Euro Reingewinn.
Bei Auswärtssieg = 3,35 Euro Reingewinn.
Bei unter 2,5 Toren = 18,00 Euro Reingewinn
Bei über 2,5 Toren = 22,00 Euro

Das heißt bei folgenden Ergebnissen das:

1:0 = 26,50 Euro
0:1 = 21,35 Euro
1:1 = 18,00 Euro
2:1 = 34,00 Euro
1:2 = 28,85 Euro

Analyse ist das A und O

Im Mittelpunkt der Analyse stehen immer zwei Aspekte der Teams, die gegeneinander antreten. So muss sich der Wetter zum einen mit der Offensive und zum anderen mit der Defensive auseinandersetzen. Betrachtet man den Angriff, ist zuerst ein Blick auf die Stürmer der Mannschaften zu werfen, schließlich sind sie die Hauptakteure in der Offensive. Schießen diese viele Tore oder legen sie eher den Wert auf Schönheit und landen nicht so viele Treffer? Wie sieht die Trefferquote aus? Analysiert man diesen Punkt, ist auch ein Blick auf die Heim- und Auswärtsbilanz anzuraten? Wann fallen mehr Tore, wann weniger und wie groß sind die Unterschiede? Diese Fragen sollten beantwortet werden, bevor die Verteidigung der Mannschaften betrachtet wird. Erledigt? Dann geht’s weiter: Liegt nun der Fokus auf der Defensive, wirft man einen Blick auf die Gegentore beider Teams. Man sollte in Erfahrung bringen, welche Verteidiger wichtig für die Mannschaften sind und ob sie verletzt sind oder spielen können, ob sie angeschlagen oder völlig gesund sind. Auch hier sollten Differenzen zwischen Heim- und Auswärtsspielen betrachtet werden, um ein möglichst genaues Bild zu erhalten und die Analyse zu vervollständigen.

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